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Autor Thema: Berlin  (Gelesen 35924 mal)
Fauntleroy
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« Antworten #75 am: 06. November 2013 um 15:48:07 »

" ..... und wenn er (der Flughafen) gar nicht fertig wird, machen wir 'nen Ikea draus!"

<a href="http://www.youtube.com/v/KhsquYBoIg4&rel=1" target="_blank">http://www.youtube.com/v/KhsquYBoIg4&rel=1</a>
 Grin Kommentar von Mondfisch: "Niemand hat die Absicht, hier 'nen Ikea zu eröffnen!!!" Grin
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„Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.“
(Dante Alighieri)
Fauntleroy
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« Antworten #76 am: 21. November 2013 um 23:32:55 »


*hihi*
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Wasser lebt!


« Antworten #77 am: 01. Dezember 2013 um 15:46:32 »

Wer sich die Freiheit nimmt, wird oft wie ein Dieb bestraft.

 
© Erhard Horst Bellermann
(*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker
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Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
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« Antworten #78 am: 08. Januar 2014 um 13:54:33 »

Bis heute hat sich nichts geändert!!!

Kurt Tucholsky
Berlin! Berlin!
Ignaz Wrobel, Berliner Tageblatt 332, 21.7.1919
Quanquam ridentem dicere verum Quid vetat?
Über dieser Stadt ist kein Himmel. Ob überhaupt die Sonne scheint, ist fraglich; man sieht sie jedenfalls nur, wenn sie einen blendet, will man über den Damm gehen. Über das Wetter wird zwar geschimpft, aber es ist kein Wetter in Berlin. Der Berliner hat keine Zeit. Der Berliner ist meist aus Posen oder Breslau und hat keine Zeit. Er hat immer etwas vor, er telefoniert und verabredet sich, kommt abgehetzt zu einer Verabredung und etwas zu spät – und hat sehr viel zu tun.
In dieser Stadt wird nicht gearbeitet –, hier wird geschuftet. (Auch das Vergnügen ist hier eine Arbeit, zu der man sich vorher in die Hände spuckt, und von dem man etwas haben will.) Der Berliner ist nicht fleißig, er ist immer aufgezogen. Er hat leider ganz vergessen, wozu wir eigentlich auf der Welt sind. Er würde auch noch im Himmel – vorausgesetzt, daß der Berliner in den Himmel kommt – um viere was vorhaben. Manchmal sieht man Berlinerinnen auf ihren Balkons sitzen. Die sind an die steinernen Schachteln geklebt, die sie hier Häuser nennen, und da sitzen die Berlinerinnen und haben Pause.
Sie sind gerade zwischen zwei Telefongesprächen oder warten auf eine Verabredung oder haben sich – was selten vorkommt – mit irgend etwas verfrüht – da sitzen sie und warten. Und schießen dann plötzlich, wie der Pfeil von der Sehne – zum Telefon – zur nächsten Verabredung.
Diese Stadt zieht mit gefurchter Stirne – sit venia verbo! – ihren Karren im ewig selben Gleis. Und merkt nicht, daß sie ihn im Kreise herumzieht und nicht vom Fleck kommt. Der Berliner kann sich nicht unterhalten. Manchmal sieht man zwei Leute miteinander sprechen, aber sie unterhalten sich nicht, sondern sie sprechen nur ihre Monologe gegeneinander.
Die Berliner können auch nicht zuhören. Sie warten nur ganz gespannt, bis der andere aufgehört hat, zu reden, und dann haken sie ein. Auf diese Weise werden viele berliner Konversationen geführt.
Die Berlinerin ist sachlich und klar. Auch in der Liebe. Geheimnisse hat sie nicht. Sie ist ein braves, liebes Mädel, das der galante Ortsliederdichter gern und viel feiert.
Der Berliner hat vom Leben nicht viel, es sei denn, er verdiente Geld. Geselligkeit pflegt er nicht, weil das zu viel Umstände macht – er kommt mit seinen Bekannten zusammen, beklatscht sich ein bißchen und wird um zehn Uhr schläfrig.
Der Berliner ist ein Sklave seines Apparats. Er ist Fahrgast, Theaterbesucher, Gast in den Restaurants und Angestellter. Mensch weniger. Der Apparat zupft und zerrt an seinen Nervenenden, und er gibt hemmungslos nach. Er tut alles, was die Stadt von ihm verlangt nur leben ... das leider nicht.
Der Berliner schnurrt seinen Tag herunter, und wenns fertig ist, dann ists Mühe und Arbeit gewesen. Weiter nichts. Man kann siebzig Jahre in dieser Stadt leben, ohne den geringsten Vorteil für seine unsterbliche Seele.
Früher war Berlin einmal ein gut funktionierender Apparat. Eine ausgezeichnet angefertigte Wachspuppe, die selbsttätig Arme und Beine bewegte, wenn man zehn Pfennig oben hineinwarf. Heute kann man viele Zehnpfennigstücke hineinwerfen, die Puppe bewegt sich kaum – der Apparat ist eingerostet und arbeitet nur noch träge und langsam. Denn gar häufig wird in Berlin gestreikt. Warum –? So genau weiß man das nicht. Manche Leute sind dagegen, und manche Leute sind dafür. Warum –? So genau weiß man das nicht.
Die Berliner sind einander spinnefremd. Wenn sie sich nicht irgendwo vorgestellt sind, knurren sie sich in der Straße und in den Bahnen an, denn sie haben miteinander nicht viel Gemeinsames. Sie wollen voneinander nichts wissen, und jeder lebt ganz für sich. Berlin vereint die Nachteile einer amerikanischen Großstadt mit denen einer deutschen Provinzstadt. Seine Vorzüge stehen im Baedeker.
In der Sommerfrische sieht der Berliner jedes Jahr, daß man auch auf der Erde leben kann. Er versuchte vier Wochen, es gelingt ihm nicht – denn er hat es nicht gelernt und weiß nicht, was das ist: leben – und wenn er dann wieder glücklich auf dem Anhalter Bahnhof landet, blinzelt er seiner Straßenbahnlinie zu und freut sich, daß er wieder in Berlin ist. Das Leben hat er vergessen.
Die Tage klappern, der Trott des täglichen Getues rollt sich ab und wenn wir nun hundert Jahre dabei würden, wir in Berlin, was dann –? Hätten wir irgend etwas geschafft? gewirkt? Etwas für unser Leben, für unser eigentliches, inneres, wahres Leben, gehabt? Waren wir gewachsen, hätten wir uns aufgeschlossen, geblüht, hätten wir gelebt –?
Berlin! Berlin!
Als der Redakteur bis hierher gelesen hatte, runzelte er leicht die Stirn, lächelte freundlich und sagte wohlwollend zu dem vor ihm stehenden jungen Mann: »Na, na, na! Ganz so schlimm ist es denn aber doch nicht! Sie vergessen, daß auch Berlin doch immerhin seine Verdienste und Errungenschaften hat! Sachte, sachte! Sie sind noch jung, junger Mann!«
Und weil der junge Mann ein wirklich höflicher junger Mann war, wegen seiner bescheidenen Artigkeit allgemein beliebt und hochgeachtet, im Besitze etwas eigenartiger Tanzstundenmanieren, die er im vertrauten Kreise für gute Formen ausgab, nahm er den Hut ab (den er im Zimmer aufbehalten hatte), blickte gerührt gegen die Decke und sagte fromm und fest: »Gott segne diese Stadt.«
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« Antworten #79 am: 09. Januar 2014 um 20:26:42 »

Bis heute hat sich nichts geändert!!!

Ja, das ist wahr, bis heute hat sich an diesem Text nichts geändert, jedenfalls nicht seit dem 15. September 2012, an diesem Tag hat ein gewisser Fauntleroy nämlich selbigen Text als Beitrag in's Forum gestellt, aber das dürfte Deiner geschätzten Aufmerksamkeit entgangen sein, oh mein Mondfisch!  Grin
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« Antworten #80 am: 11. Januar 2014 um 23:00:54 »

Mein allerliebster Herr Fauntleroy ....nach all den Jahren hier im Forum , muß ich zugeben , daß ich langsam alt werde und mich mein Elefantengedächnis langsam im Stich läßt ....man könnte es auch Altersheimer nennen.  Grin
Und nach dem heute wieder mal 15-tausend Ärsche an mir vorbeigewackelt sind, ich wieder und wieder zu der Erkenntnis komme, daß die Menschheit ob ihrer Blödheit, dem Untergang geweiht ist, ( wegen mir gleich ein Komet einschlagen kann , damit endlich Ruhe ist) , denke ich , daß es auch nix mehr ausmacht, wenn ein Text sich wiederholt..  Shocked  Grin.......wobei die Menschen auch aus der Wiederholung nix lernen.....rein garnix ....
Ok ok ....ich weiß schon , was Du sagst....lach
Aber schön , gleich ist Sonntag und dann stippe ich wieder den Pinsel auf die Leinwand......das beruhigt ungemein!
Da fällt mir ein.....wie hat Dir der Jesse Ben Benjamin gefallen?  Cool
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« Antworten #81 am: 13. Januar 2014 um 11:23:04 »

Der Jesse Ben Benjamin (Hauptfigur im neuen Film "Der Medicus") gefiel mir recht gut, ein attraktiver Bursche, aber eigentlich gefiel mir die Rebecca, gespielt von Emma Rigby, noch viel besser *gg*, wundert Dich das? Grin

Emma Rigby als Rebecca in DER MEDICUS
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« Antworten #82 am: 07. März 2014 um 13:35:33 »

Mein Berliner Lieblingsradiosender  Cool Cool Cool


<a href="http://www.youtube.com/v/-HUyauSKbB8&rel=1" target="_blank">http://www.youtube.com/v/-HUyauSKbB8&rel=1</a>
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« Antworten #83 am: 08. März 2014 um 15:27:50 »

Und was ist mit dem Berliner Schlagerradio "Radio Paloma" Huh?
Die haben sogar eine App für's iPhone, wär das nichts für Dich, oh mein Mondfisch? *brüllllllllllllllll*
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« Antworten #84 am: 09. März 2014 um 12:12:41 »

ICK PFEIF DIR GLEICH MAL LA PALOMA, MEEN KLEENER  Cool Cool Cool
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« Antworten #85 am: 09. März 2014 um 23:39:29 »


<a href="http://www.youtube.com/v/FVRa9agQgKA&rel=1" target="_blank">http://www.youtube.com/v/FVRa9agQgKA&rel=1</a>
Statt von Mondfisch gepfiffen, von Freddy gesungen *gg* ... und auch wenn Freddy Quinn eher nach Hamburg, als nach Berlin passen würde,
geboren ist er in Wien, und Wien - Berlin ist ne Achse ... daher darf er hier rein ... Basta!  Grin
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« Antworten #86 am: 10. März 2014 um 16:51:59 »

Jetzt kommste mir mit so een altet Lied .....und denn noch der olle Freddy .....als Berliner Mädel muß ick da die Oogen verdrehen.....und alljemeinhin sacht der Berliner zu eenen, der ne jroße Klappe hat:
"Keene Haare am Sack , aber Lapaloma pfeifen!" Ssssso!  Grin Grin

Mit die Achsen sind wa ma lieba vorsichtich, aber Recht haste trotzdem, ick find da ooch Ähnlichkeiten. Der Wiener ist lahmarschich und schlampich, der Berliner ist hektisch und schlampich und da fällt mir noch ne Menge ein, wat et noch an Jemeinsamkeiten jibt. Sach mal , is Euer Flughafen schon fertich??? Wie lange habt 'n ihr jebraucht? Besteht da noch Hoffnung, dat der Herr Fauntleroy ma in Schönefeld landen kann???
Und außerdem , wa, versteh ick nich, warum mir dit scheiß Computerprogramm hier jedet Wort rot untaschtreicht. Is doch allet richtich, oda?  Cool Cool
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« Antworten #87 am: 16. Mai 2014 um 07:36:14 »

Habt ihr zufällig schon mal die Endlosschleifen vom Berlin-Brandenburger Radiosender FRITZ gehört??
Na denn hört ma rinn , ihr kennt det sicha ooch  Cool Cool



<a href="http://www.youtube.com/v/q42yrPe-l0U&rel=1" target="_blank">http://www.youtube.com/v/q42yrPe-l0U&rel=1</a>
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« Antworten #88 am: 29. August 2014 um 10:14:31 »

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« Antworten #89 am: 21. Mai 2015 um 11:03:21 »

Hach ich liebe Berlin auch. Für die neue Wohung habe ich mir jetzt sogar n Foto von der Stadt unter Whitewall groß auf Leinwand ziehen lassen. Wohnzimmer ganz im Berliner Style sozusagen. Glücklicherweise habe ich viele Freunde dort die ich besuchen kann. Radio hör ich dann immer FluxFM die spielen einfach meine Musik und ich entdecke neue Bands.
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