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Autor Thema: herzschmerzgedichte  (Gelesen 8480 mal)
Wal
Gast
« Antworten #15 am: 25. September 2003 um 15:02:03 »

Hallo, miteinander!
Warum tun Menschen einander weh - vor allem die, die einander verbunden sind; Frauen und Männer, die unglückliche Beziehungen leben, bringen oft belastende "Aufträge" aus ihren Herkunftsfamilien mit. Den meisten von ihnen sind diese unausgesprochenen Aufträge nicht bewußt, verpflichtend sind sie aber dennoch. Kinder (und wir waren ja alle einmal kleine, abhängige, vertrauensvolle Wesen!) sind auf die Vermittlung von Werten angewiesen. Natürlich wird dabei nicht nur Konstruktives aufgenommen, sondern auch Dysfunktionales. Vor allem, wenn es um Liebe und Sex (sagte schon Freud ...) geht, trägt unser "inneres Kind" oft Lebensregeln in sich, die ein frustrierter Vater oder eine enttäuschte Mutter weitergegeben haben. (Zwischentöne und Minenspiel reichen da aus!)
Schon bei der ersten größeren Krise in einer Partnerschaft wirken sich diese Geschlechts- und Beziehungsbilder aus, an die man sich gebunden fühlt! In eben diesen Konfliktsituationen macht sich der biographische Hintergrund eines Menschen oft wieder bemerkbar und setzt sich oft durch. Man (oder auch der andere) äußert aus seinem "inneren Kind" Wünsche und Bedürfnisse, z.B.: "Sei immer bei mir" oder "Laß mir meine Freiheit" oder "Schenke mir mehr Anerkennung" - diese alten Kinderwünsche provozieren im anderen eine Erwachsenenposition und damit die mehr oder weniger offen geäußerten Regeln von einst Mutter und/oder Vater.
Manchmal muß man solche "Aufträge" zurückgeben und sagen:"Liebe Mama, dein Wunsch nach Freiheit ist nicht meiner" oder "Lieber Papa, dein distanziertes Verhalten ist eigentlich nicht meines" um draufzukommen, wer und was man eigentlich selbst ist und was einem wichtig bzw. unwichtig ist.
Außerdem trifft man eine Partnerwahl nicht einfach nur "zufällig" - aus der frühkindlichen Bindung an den gegengeschlechtlichen Elternteil resultiert unsere Idealfigur vom anderen Geschlecht. Auch, wenn man unter dem Verhalten des Vaters/der Mutter gelitten hat, so ist man deren Verhalten gewohnt und "springt wieder auf diese eingefahrenen Muster an".
Das erklärt, warum man "immer wieder an die/den Falschen gerät" - ist also kein Zufall!
Oft rächt man sich stellvertretend am Partner und "meint" damit die Mutter oder den Vater - leider ist das alles völlig unbewußt! Und der Partner ist natürlich der absolut Falsche - nur ein Sündenbock , denn die Wut (das Böse-sein, das Weh-tun-wollen) "gehört" ihm/ihr ja gar nicht! So kommt natürlich nie eine harmonische Partnerschaft zustande.
Ergo - sich der eigenen Familiengeschichte zu stellen, ist die beste Voraussetzung für eine Beziehung ohne störende Altlasten.
Lieber Charly - immer wieder kreuzen sich unsere Wege. Ich habe Deine Familiengeschichte noch gut im Kopf. Du hattest eine Mutter, der andere wichtiger waren als Du, für deren Liebe Du vieles gegeben hättest und hast. Für Deine beiden ersten Frauen warst letzlich auch nicht Du das Wichtigste, obwohl Du - und das sage ich jetzt, ohne Dich persönlich zu kennen - ein Mensch bist, der viel geben kann und der sich einiges einfallen läßt, damit es Deiner Frau gut geht; Du konntest die fehlende Mutterliebe auch durch beide Frauen nicht "ausgleichen", da sie emotional Deiner Mutter ähnlich waren. (einer war der Alkohol wichtiger, der anderen ihre Hunde oder sonst was) - Du bist also auf denselben Frauentyp "angesprungen", weil er Dir "vertraut" war.
Ich freue mich für Dich, daß Du das jetzt durchbrochen zu haben scheinst und in einer gleichwertigen Beziehung glücklich bist.
Wünsche Euch allen eine wirklich schöne, glückliche Zeit!!!!
Euer
Wal Cheesy
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eAsY
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Ich finde dieses Forum gut!


« Antworten #16 am: 05. Oktober 2003 um 12:47:07 »

Hallo

Hallo Schatz, Du süße Maus,

Du liebste aller Mäuse,

am liebsten läg ich jetzt bei Dir

und streichel Dein Gehäuse!


iSt das nicht süüüüüüüüüüüs !!!!!!
 Huh? Huh? Huh?
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Blondengerl
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« Antworten #17 am: 13. November 2003 um 06:13:25 »

Bastard


Jede Nacht ein langes Warten,
jeder Tag geht nie vorbei.
Bist der Räuber meines Glaubens und geliebter Samurei.
Jedes mal wenn ich Dich sehe,
eilt die Zeit, geht rasch vorbei.
Jedes mal wenn ich dann gehe ist, mein Leben nicht mehr heil.

Du bist ein Bastard,
ein Miststück, bist ein Unhold in Person
und ich liege Dir zu Füßen
bist meines Wahnsinns liebster Sohn.
Du bist der Räuber meiner Mauern,
warst der Sieger, ich das Ziel
Ich begann schon zu bedauern,
weil es mir so sehr gefiel.

Bist der Kämpfer meiner Hoffnung
doch auf Dich ist kein Verlass,
bist der Dichter meiner Panik,
den ich niemals richtig fass.
Ich versuch von Dir zu lassen,
jedes Mal ein wenig mehr
und ich begrabe meine Träume,
denn ich liebe Dich so sehr

Du bist ein Bastard...ein Miststück,
doch ich liebe Dich
und wenn ich es nicht mehr tue
bin dass wirklich dann noch  ich?Huh?Huh???

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DAS SICHERSTE ZEICHEN FÜR DIE ZWEIFELLOS HOHE INTELLIGENZ AUSSERIRDISCHER LEBENSFORMEN IST UNBESTRITTEN IHR MANGELNDES INTERESSE AN UNS UND DER NICHT VORHANDENE WUNSCH MIT UNS KONTAKT AUFZUNEHMEN
zwergchamaeleon
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ich bin eigentlich gar nimmer da


« Antworten #18 am: 15. November 2003 um 11:37:38 »

Liebe? sagte er - Gas
Küss mich zum letztenmal
Küss meine Lippen
Küss mein Haar
Meine Finger
Meine Augen meinen Verstand
Damit ich vergessen kann

Liebe? sagte er - Gas ...

Er hatte ein Zimmer im dritten Stock
War abgeblitzt bei einem Dutzend Frauen
Bei 35 Zeitschriften und
Einem halben Dutzend Arbeitsvermittlungen
Was aber nicht heißen soll, dass er
Ein verkanntes Genie war

Er drehte alle Gashähne auf
Und legte sich aufs Bett

Ein paar Stunden später
Steckte sich jemand
Auf dem Weg zu Zimmer 309
Im Flur eine
Zigarre an

Das Sofa flog aus dem Fenster
Eine Wand fiel in sich zusammen
Wie nasser Sand
Und eine rote Stichflamme schoss
Zwanzig Meter in die Luft

Dem Typ im Bett
Tat es nicht mehr weh
Ihm war es egal
Doch ich würde sagen
An diesem Tag
War er verdammt gut.




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bunny
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Im Prinzip ist alles gleich nur anders!


« Antworten #19 am: 20. November 2003 um 21:57:22 »

Tausend Worte gesprochen
- Hoffnung zerbrochen.
Der fragende Blick bleibt unerhört
- sinkt zerstört.
Akzeptier voll Widerwill
- bin still.
Bleibe stets scheu
- der Hoffnung treu.
Drehe mich um
- gehe stumm.
Gehe weg
- ins Versteck.
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Man hat einen zu guten oder einen zu schlechten Ruf, nur den Ruf nicht, den man verdient
  (Harriet Bowles)
Motte
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Ich finde dieses Forum spitze


« Antworten #20 am: 21. November 2003 um 09:35:17 »

Sooft die Sonne aufersteht,
Erneuert sich mein Hoffen
und bleibt, bis sie untergeht,
Wie eine Blume offen:
Dann schlummert es ermattet
Im dunklen Schatten ein
Doch eilig wacht es wieder auf
Mit ihrem ersten Schein.

Das ist die Kraft, die nimmer stirbt
Und immer wieder streitet,
Das gute blut, das nie verdirbt,
Geheimnisvoll verbreitet!
So lange noch Morgenwinde
Voran der Sonne wehn,
Wird nie der Freiheit Fechterschar
In Nacht und Schlaf vergehn!
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Ehrliches Weinen kommt aus tiefster Seele, ehrliches Lachen aus tiefstem Herzen
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